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Termine
von 02.10.2011 bis 29.03.2012
7 Tage, Preis 525 Euro
1. Tag
Treffen in Bialystok. Fahrt zum Białowieza-Urwald. Nach dem Mitagessen machen wir eine Exkursion entlang des Flusses
Lesna durch die Auwälder, wo wir Spuren von Bibern und Hirschen sowie
erste Vögel sehen werden.Wir versuchen auch schon heute die Wisente zu
sehen kriegen.
2. Tag
Heute wandern wir etwa 8 km in dem berühmten Urwald-Nationalpark von
Bialowieza. Die Strecke führt durch ca. 150 bis 250 Jahre alte
Hainbuchenwälder. Auf der Exkursion versuchen wir die wichtigsten
Baumarten zu erkennen, was im Urwald bei blattlosen Bäumen nicht so
einfach ist. Wir lernen auch hier die wichtigsten Spuren von Tieren wie
Wildschwein, Rothirsch, Luchs und Wolf kennen. An Vögeln können wir
Weissrücken-, Dreizehen-, Mittel-, Schwarzspecht, Kernbeisser und
Seidenschwanz erwarten.
3. Tag
Frühmorgens besuchen wir den "Wirtschaftswald", den nicht zum
Nationalpark gehorenden Teil des Bialowieza-Urwaldes. Hier leben etwa
400 Wisente, die aber trotz ihrer Grösse schwer zu finden sind. Abends
sehen wir den kleinsten Kauz Europas, den Sperlingskauz.
4. Tag
Heute verlassen wir den Bialowieza-Urwald und fahren in das Sumpftal
Biebrza, den grössten (60 000 ha) Nationalpark Polens.Die Fahrt führt
uns heute durch die Kulturlandschaft. Dieses dünn besiedelte Gebiet (50
Menschen pro qkm) hinterlässt mit seiner Ruhe und den ausgedehnten
Feldern unvergessliche Eindrücke. Wir kommen durch von Weissrussen
bewohnten Dörfern. Während der Exkursion können wir u.a.Rebhuhn,
Ohrenlerche, Schneeammer, Berghänfling, und Rauhfussbussard erwarten. In
den nächsten Tagen versuchen wir den König des Sumpfes, den Elch zu
finden.
5. Tag
Eine Wanderung führt uns etwa 10 km durch den südlichen Teil des
Sumpftales Biebrza, mit über 1200 qkm das grösste Sumfgebiet
Mitteleuropas. Wir gehen durch zugefrorene Erlenbruchwälder und
Kurzseggenwiesen. Besonders grossen Eindruck machen die märchenhaften,
im Sommer unzuggänglichen Erlenbruchwälder. Abends Uhu Beobachtunge.
6. Tag
Heute wandern wir etwa 10 km durch den nordlichen Teil des Sumpftales
Biebrza, um erneut Elche zu suchen. Der Bestand wird auf 700 Tiere
geschätz. Am heutigen Tag versuchen wir, die scheuen Biber und
Fischotter zu sehen.
7. Tag
Nach dem Frühstuck machen wir noch eine kurze Wanderung und dann tretten
wir die Rückfahrt nach Hause an.